Lasst die Kunden leben! Warum dem Fisch der Köder nicht schmecken muss …

Jedes Mal, wenn ich den oft zitierten Marketingspruch: „Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler.“ höre, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Obwohl ich ausdrücklich unterstütze, die Kundenperspektive einzunehmen.

 

Allerdings denke ich jedes Mal an den armen Fisch, der genüsslich in den appetitlichen Happen beißt und feststellt, dass die Sache einen Haken hat. Schneller als er denken kann, wird er aus seinem natürlichen Element gezogen und haucht zappelnd seinen Atem aus. Nach dem Verzehr bleiben nur ein paar Gräten über. Das nächste Mal, wenn der Angler seinen Haken gut getarnt ins Wasser taucht, muss ein anderer Fisch dran glauben.

 

Also, wie können wir es den Kunden lecker machen, damit sie gerne wiederkommen? Ich lade sie lieber an eine ansprechend eingedeckte Tafel ein, stelle ihr individuelles Speisen- und Getränkeangebot zusammen und sorge von Anfang an dafür, dass sie sich wie in einem 5 Sterne Restaurant wertgeschätzt und beachtet fühlen, auch wenn sie „nur“ Pommes rot-weiß möchten.

 

Entscheidend ist unsere innere Haltung, mit der wir Kunden gegenübertreten. Der Nutzen für die Kunden, die Lösung Ihrer Probleme und die Erfüllung Ihrer Bedürfnisse steht im Mittelpunkt eines nachhaltigen Angebotes. Welche Vorteile haben sie, wenn sie unsere Produkte, oder Dienstleistungen kaufen? Womit können wir unseren Kunden einen echten MEHR-WERT bieten?

 

Kunden, die gut behandelt werden, kommen wieder. Damit sinkt der Akquise Aufwand und steigt die Wertschöpfung.

 

 

Also denkt daran: „Fische sind Freunde, kein Futter!“*

 

*(Bruce, Findet Nemo)

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